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3. Forum

 

3.Forum der russlanddeutschen Begegnungszentren

“Entwicklungsperspektiven der russlanddeutschen Begegnungszentren“

27.-29.Oktober 2003, Moskauer Gebiet

 

Ende Oktober führte die GTZ zusammen mit dem IVDK im Moskauer Gebiet eine Arbeitstagung (Forum) durch, an der mehr als 60 Vertreter verschiedener gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen teilnahmen. Das offizielle Thema lautete “Entwicklungsperspektiven der russlanddeutschen Begegnungszentren“. De facto stimmte bereits der erste Redner – Dieter Frick vom Berliner Büro der GTZ – alle Anwesenden nachdenklich. Aus seinem Munde ertönte ein hypothetischer, für die Russlanddeutschen aber deshalb nicht weniger beunruhigender Satz. Angenommen, morgen wäre der 1. Januar 2007 und es gäbe keine Unterstützung aus Deutschland mehr: Wie würden die Organisationen der Russlanddeutschen unter solchen Voraussetzungen weiter bestehen? Dieser Gedanke wurde zum Ausgangspunkt für die Diskussionen und Gespräche sowohl in den Arbeitsgruppen als auch hinter den Kulissen.

Heinrich Martens, Vorsitzender des IVDK: “In der heutigen Situation müssen die Russlanddeutschen und Begegnungszentren begreifen, was passiert, was im Laufe der Jahre passiert ist, und eine Strategie für das Fortbestehen der BZ ausarbeiten. Darum vor allem sollte es bei diesem Treffen gehen. Um zukunftsfähig zu sein, sind  Reformen nötig. Die GTZ und der IVDK haben vorgeschlagen, darüber gemeinsam nachzudenken. Ohne Reformen werden die gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen, wird unsere Bewegung insgesamt nicht in der Lage sein, sich neuen Bedingungen zu stellen. Deswegen sind schon jetzt mehr Selbstständigkeit und eigene Initiative gefragt. Was ich während des Seminars gesehen und gehört habe, überzeugt mich von Folgendem: Es gibt Leute, mit denen und für die man arbeiten kann. Diese Arbeitstagung war effizient, denn wir sind zu einem konkreten Ergebnis gekommen – der Basis eines Zukunftsprogramms.“

 

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