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Wettbewerbe

 

GESAMTRUSSISCHER PROJEKTWETTBEWERB „RUSSLANDDEUTSCHE IN DER AVANTGARDE DER ZUKUNFT“

Der gesamtrussische Wettbewerb für die Unterstützung von Projekten und Vergabe öffentlicher Mittel im Bereich Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Sport und Zivilgesellschaft „Russlanddeutsche in der Avantgarde der Zukunft“ wird seit 2010 ausgerichtet. Der Wettbewerb zielt darauf ab, das gesellschaftliche Ansehen und die Berufstätigkeit von Russlanddeutschen zu verbessern. Mit seinem individuellen Zugang zu jedem Einzelnen soll der Wettbewerb dazu dienen, junge talentierte Menschen zu identifizieren, um sie anschließend zu fördern und die russlanddeutsche Gemeinschaft über deren Tätigkeit zu informieren. Dabei sollen nicht nur die besten ethnokulturellen Organisationen oder Projekte vorgestellt werden, sondern auch zur Entwicklung eines neuen Images der Russlanddeutschen beigetragen werden, welches neue Standards für die ethnische Elite begründen soll.

Die Entgegennahme von Projektanträgen beginnt stets zu Jahresbeginn auf dem Informationsportal www.rusdeutsch.ru. Teilnehmen können natürliche oder juristische Personen, die in der Russischen Föderation registriert und wohnhaft sind. Die eingereichten Anträge bewertet eine Fachjury, bestehend aus den Vorsitzenden der interregionalen Koordinierungsräte, LeiterInnen der föderalen russlanddeutschen Organisationen (Internationaler Verband der deutschen Kultur (IVDK), Föderale Nationale Kulturautonomie der Russlanddeutschen (FNKA RD), Jugendring der Russlanddeutschen (JdR), Institut für ethnokulturelle Bildung BiZ), VertreterInnen der Künstlervereinigung der Russlanddeutschen (KVRD), der Internationalen Assoziation der Forscher russlanddeutscher Geschichte und Kultur, der Deutschlehrer-Gemeinschaft sowie unabhängiger Experten auf dem Gebiet der Kultur, Wissenschaft, Bildung, Politik, Sport und Freizeitaktivitäten.

Seit dem Bestehen des Wettbewerbs hat das Organisationskomitee mehr als 230 Projektanträge erhalten, von denen letztlich über 90 föderale und regionale Projekte umgesetzt wurden. Zu den bekanntesten Projekten zählen das ethnische Kultur- und Sportfest „Ball der Freundschaft“ (Asowo, 2013); das Tourneetheater „ARTist“ (Asowo, Direktor Alexei Schtajer, 2012); die Gewinnerin des Wettbewerbs „Russische Perle“ Maria Lyalikova-Ehrlich (Barnaul, 2013); das Methodische Zentrum für Frühförderung der deutschen Sprache (Tomsk, Projektautor - Progymnasium „Kristina“, 2013).


Gesamtrussischer Projektwettbewerb „Russlanddeutsche in der Avantgarde der Zukunft“

Seit 2010 wird vom Internationalen Verband der deutschen Kultur (IVDK) im Rahmen des Programms „Förderung der Avantgarde“ der gesamtrussische Projektwettbewerb für die Unterstützung von Projekten und Vergabe öffentlicher Mittel im Bereich Kunst, Kultur, Bildung, Wissenschaft, Sport und Zivilgesellschaft „Russlanddeutsche in der Avantgarde der Zukunft“ ausgerichtet. Weiteres über den Wettbewerb erfahren Sie im Video.


GESAMTRUSSISCHER WETTBEWERB „DIE BESTEN DEUTSCHEN NAMEN AUS RUSSLAND“

Im Jahr 2011 wurde im Rahmen des Projekts „Russlanddeutsche in der Avant-garde der Zukunft“ erstmals der Gesamtrussische Wettbewerb „Die besten deutschen Namen aus Russland“ ausgerichtet. Der Wettbewerb zielt auf die Förderung und Anerkennung talentierter Persönlichkeiten russlanddeutscher Herkunft, die sich durch hervorragende Erfolge in ihrem jeweiligen Berufsfeld auszeichnen. Der Wettbewerb wird in fünf Kategorien ausgetragen:

  • Kunst (Anna-German-Preis);
  • Wissenschaft (Boris-Rauschenbach-Preis);
  • Bildung (Viktor-Klein-Preis);
  • Ziviles Engagement (Artur-Karl-Preis);
  • Sport (Rudolf-Plückfelder-Preis);

Die GewinnerInnen des ersten Wettbewerbs wurden von einer Fachjury ausgewählt, in den folgenden Jahren gab es eine offene Online-Abstimmung auf dem Informationsportal „RusDeutsch“. Im Jahr 2014 konnten insgesamt vier Länder (Russland, Deutschland, Ukraine, Kasachstan) sowie über 40 Regionen der Russischen Föderation am Wettbewerb teilnehmen. Insgesamt wurden mehr als 2 663 Stimmen abgegeben. Darüber hinaus wurde die Ehrenkategorie „Der Name des Volkes“ neu eingeführt, die herausragende Persönlichkeiten russlanddeutscher Herkunft postum würdigt.

In der Vergangenheit wurden 84 Bewerbungen aus über 40 Föderationssubjekten eingesandt, davon gewannen 18 Personen den Wettbewerb.

Unter den PreisträgerInnen finden sich Persönlichkeiten, deren Namen nicht nur für die deutsche Minderheit, sondern für die gesamte russische Gesellschaft von großer Bedeutung sind.


„Die besten deutschen Namen Russlands 2014“

Das Präsentationsvideo des Wettbewerbs „Die besten deutschen Namen Russlands“ gibt einen Überblick über die Geschichte, Kategorien und ihre Namensgebern, Partner und Preisträger aus vergangenen Jahren. 


Preisträger

2011 год

Anna German-Preis

Eduard Hill (andere Schreibung: Chil) (Moskau) – sowjetischer und russischer Opernsänger und Interpret populärer Musik (Bariton), „Volkskünstler der RSFSR“. Mehrfacher Preisträger des internationalen Liederwettbewerbs in Sopot. Dank seiner klaren, lyrischen Stimme und der energievollen, lebensfrohen Ausstrahlung war Eduard Hill war über mehrere Generationen hindurch ein absoluter Publikumsliebling. Im Jahr 2012 ist er leider im Alter von 77 Jahren aus dem Leben gegangen. Nach seinem Namen wurde ein Platz in St. Petersburg benannt.

Boris Rauschenbach-Preis

Dr. Wladimir Falzmann (Moskau) – Wirtschaftswissenschaftler, Professor, Dekan der Deutsch-Russischen Verwaltungshochschule für Management bei der Russsichen Akademie für Volkswirtschaft und Staatsdienst beim Präsidenten der Russischen Föderation, Autor von mehreren bedeutenden wissenschaftlichen Werken zur Innovations-, Investitions- und Wachstumswirtschaft.

Rudolf Plückfelder-Preis

Michail Weber (Rostow am Don) – mehrfacher Russland-, Europa und Weltmeister im Kraftdreikampf, Vize-Präsident der Föderation für Kraftsport des Gebiets Rostow am Don.

2012 год

Anna German-Preis

Georgij Still (St. Petersburg) – Theater- und Filmschauspieler, „Verdienter Künstler der RSFSR“, „Volkskünstler der Russsichen Föderation“, Träger des Ordens „Für die Verdienste um das Vaterland“ des 2. Grades und „Verdienter Kunstschaffender der Republik Polen“.

Boris Rauschenbach-Preis

Dr. Reginald Zilke (Nowosibirsk) – Biologe, Professor an der Agraruniversität Nowosibirsk, Ehrenprofessor der Humboldt-Universität zu Berlin.

Rudolf Plückfelder-Preis

Jekaterina Keib (Balaschow, Gebiet Saratow) – siebenfache Weltmeisterin und mehrfache Europa- und Russlandmeisterin in Sumo, „Verdiente Sportmeisterin Russlands“, Trägerin des Abzeichens „Hoffnung“, Sportmeisterin in Sambo.

 

Viktor Klein-Preis

Dr. Wladimir Matis (Baranul) – Professor, Prorektor für Wissenschaft und internationale Beziehungen der Altajer Staatlichen Akademie für Kunst und Kultur, Mitglied der Gesellschaftlichen Wissenschaftsakademie der Russlanddeutschen, gesellschaftlicher Aktivist.

Artur Karl-Preis

Bruno Reiter (Dorf Asowo, Gebiet Omsk) – Politiker, gesellschaftliche Aktivist, Erster Direktor der kommunalen Verwaltungseiheit „Deutscher Nationalrayon Asowo" (Gebiet Omsk).

2013 год

Anna German-Preis:

Oleg Wiedemann (Nowosibirsk) – Opernsänger (Tenor), Solist des Nowosibirsker Theaters für Oper und Ballett und Gastsolist am Mariinski-Theater in Sankt Petersburg, „Verdienter Künstler der Russischen Föderation“, dreifacher Diplomträger des nationalen Theaterpreises „Goldene Maske“ in der Kategorie „Bester männlicher Operndarsteller“, Preisträger des internationalen Philip-Morris-Musikförderpreises in der Kategorie „Debüt“ (1999).

Boris Rauschenbach-Preis

Dr. Nikolai Schamne (Wolgograd) – Germanistikprofessor und Direktor des Instituts für Philologie und interkulturelle Kommunikation an der Staatlichen Universität Wolgograd, Leiter des Master-Programms „Linguistik“, Mitglied von zwei Promotions- und Habilitationsräten, „Verdienter Hochschullehrer der Russischen Föderation“, Träger mehrfacher wissenschaftlicher und dienstlicher Auszeichnungen. 1991 wirkte Nikolai Schamne aktiv bei der Einrichtung eines Spezialkurses an der Uni Wolgograd für Lehrer für Deutsch als Muttersprache, welche in den Schulen der geplanten autonomen Republik unterrichten sollten. Für diesen Kurs wurden Abiturienten russlanddeutscher Herkunft eingeschrieben. Insgesamt wurden zwei Jahrgänge in diesem Kursprogramm ausgebildet.

Rudolf Plückfelder-Preis

Alexander Miller (Tschelabinsk) – Judo-Sportler, „Verdienter Trainer der RSFSR“, „Verdienter Arbeiter im Bereich des Sports und der Körperkultur der Russischen Föderation“, promovierter Pädagoge und Mitglied der Peter-Akademie der Wissenschaften und Künste, Gründer und Obertrainer der Judo-Schule bei der Gesellschaft „Trudowye Reservy“. Seit 1998 leitet er den Lehrstuhl für Kampfsport an der Staatlichen Sportakademie Ural. Unter seinen Schülern sind drei Verdiente Sportmeister, 43 Sportmeister. acht internationale Sportmeister und mehrere Olympiasieger. Er ist Mitglied der Gesellschaftskammer von Tscheljabinsk und der erste Direktor des Judo-Zentrums Tscheljabinsk.

Viktor Klein-Preis

Jelisaweta Graf (Tswetnopolje, Gebiet Omsk) – Direktorin der Mittelschule im Dorf Tswetnopoje des Deutschen Nationalrayons Asowo, Gebiet Omsk, Leiterindes Linguistischen Gebietszentrums der Russlanddeutschen im Gebiet Omsk, „Verdiente Lehrerin der Russischen Föderation“, Preisträgerin der russischen Regierung sowie der Deutschen nationalen Kulturautonomie des Gebiets Omsk (2007). Jelisaweta Graf ist Co-Autorin von Lehrbüchern für Deutsch als Muttersprache für die Klassen 1-9. Sie organisiert regelmäßig Seminare für Deutschlehrer, regionale und überregionale Olympiaden in Deutsch als Muttersprache. Außerdem leistete sie einen großen Beitrag zum Ausbau des frühkindlichen Deutschunterrichts im Nationalrayon Asowo und im Gebiet Omsk.

Artur Karl-Preis

Margarita Lange (Moskau) – Journalistin im Bereich ethnische Medien, Mitbegründerin und Leiterin des zwischenethnischen Presseklubs und der Gilde der zwischenethnischen Journalistik, stellvertretende Vorsitzende der Assemblee der Völker Russlands und kooperatives Mitglied des Ausschusses für zwischennationale Beziehungen und Religionsfreiheit der Russischen Gesellschaftskammer, Chef-Redakteurin der Beilage „Nationalny Akzent“ (Zeitung „Argumenty Nedely“), der einzigen für den heutigen Tag Druckausgabe über das ethnische Leben in Russland.  Ihre Projekte wurden mit Preisen renommierter gesamtrussischer Wettbewerbe ausgezeichnet, darunter „Der Patriot“ (erster Preis), „SMIrotworets“ (erster Preis) und „Der silberne Bogenschütze“ (Diplom). 

2014 год

Anna German-Preis:

Alexander Michel (Barnaul) – Musiker, Sänger, Leiter von Folklore- und Pop-Ensembles, Verdienter Kulturschaffender der Russischen Föderation (1995).

Boris Rauschenbach-Preis

Dr. habil. Irina Tscherkasjanowa (Sankt Petersburg) – Historikerin, Mitglied der Internationalen Assoziation der Forscher der russlanddeutschen Geschichte und Kultur, korrespondierendes Vollmitglied der wissenschaftlichen Kommission zur Erforschung der Deutschen aus Russland und in den GUS-Staaten (Deutschland).

Rudolf Plückfelder-Preis

Olga Graf (Moskau) – Eisschnellläuferin, Verdiente Sportlerin der Russischen Föderation, Olympiasiegerin in Sotschi 2014.

Viktor Klein-Preis

Anna Dodonowa (Karp) (Nowosibirsk) – Trägerin des Ehrenabzeichens „Verdienter Arbeiter im allgemeinen Bildungsbereich“, Inhaberin der Ehrenurkunde des nationalen Projekts„Bildung“ des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation und der Urkunde des Goethe-Instituts.

Artur Karl-Preis

Edwin Grib (Solikamsk) – Veteran der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen in Russland, Mitglied des Präsidiums des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur, Vorsitzender der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen „Wiedergeburt“ der Stadt Solikamsk, Gebiet Perm.

Sonderkategorie „Der Name des Volkes“

Henry Lewenstein (Joschkar-Ola) – Arzt-Röntgenologe, Künstler, Alpinist, Expeditionist, Fotograf und Schriftsteller. Henry Lewenstein hat mit großer Mühe seine Biografie in sechs oder sieben autobiographische Bücher zusammengefasst, die in russischer, deutscher und sogar turkmenischer Sprache veröffentlicht wurden. Alles in allem schrieb er 14 Bücher (über sowjetische Gefängnisse und Lager, in denen er einige Zeit leben musste, über das Bergsteigen, Naturschutzgebiete, Fotojagd etc.). Viele seiner Werke sind mit Fotos und Zeichnungen des Autors illustriert. Obwohl sein Leben von vielen Schicksalsschlägen geprägt ist, verlor er nie seinen Optimismus und Selbstvertrauen. Er erzählte den Menschen alles, was er wusste und konnte, und vermittelte ihnen die Liebe zur Natur und Menschheit.

Siehe auch:

 

 

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