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Zusammenarbeit mit Partner

 

Das gemeinsame Ziel kann man nur dann erreichen, wenn man gemeinsam mit Partnern han­delt. Der Internationale Verband der deutschen Kultur strebt danach, in den Prozess der Zusam­menarbeit maximale Anzahl von Organisationen aus Russland und Deutschland einzubeziehen, die aktiv im Bereich der Popularisierung der deutschen Sprache und Kultur tätig sind.

Goethe-Institut. Seit 2010 bekommen die Teilnehmer der Sprachprogramme in den Begegnungszentren der Russlanddeutschen die Möglichkeit, die Sprachkurse in den Sprachlernzentren, Partnern des Goethe-­Instituts, zu besuchen, dort Deutsch zu lernen und Sprachprüfungen abzulegen. Aktiv arbeiten der Verband und das Goethe ­Institut im Rahmen des Sprachassistentenprogramms zusammen. Die Sprachassistenten kommen jedes Jahr nach Russland, um an den Sprachlernzentren, Partnern des Goethe ­Instituts, und in den Begegnungszentren vor Ort zu arbeiten. Seit 2011 wird das Projekt „Freun@de vor Ort“ realisiert: Die Sprachassistenten bilden Grup­pen und fahren in die Städte und Dörfer, um dort durch Workshops, Quiz, Spiele und Lieder für Deutsch zu werben.

Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Die Spracharbeit gehörte immer zu einer der Prioritätsrichtungen in der Tätigkeit des Bildungs ­und Informationszentrums BiZ in Moskau. Heutzutage ist das das Institut für ethnokulturelle Bildung – BiZ. Die Deutschlehrer in den Kinder-, Jugend­- und Erwachsenengruppen der Russ­landdeutschen werden ständig im Rahmen der BiZ ­Projekte fortgebildet.  Das BiZ-Netz umfasst die Teilnehmer aus Russland, Kasachstan, Usbekistan, Kirgisien und aus der Ukraine. Das erlaubt, mehr Fachleute aus dem Sprachbereich in den Prozess des Erfahrungsaustausches einzubezie­hen. Zur Tradition werden allmählich die gemeinsam durchgeführten überregionalen Sprachseminare von BiZ und Sitzungen des Sprachrates der Selbstorganisation der Russlanddeutschen, bei denen die Deutschlehrer und Mitglieder des Sprachrates direkt die aktuellen Fragen des Lehrens der deutschen Sprache besprechen können.

Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ). Als Mittlerorganisation seitens des Bundesministeriums des Innern förderte die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) im Laufe vieler Jahre die deutsche Minderheit in Russland und in den GUS-­Ländern durch Tätigkeit ihrer Vertretungen. Außerdem förderte die GIZ verschiedene Maßnahmen des IVDK zur Erhaltung und Pflege der deutschen Sprache und Kultur. Nach der Übernahme der Verantwortung für die Projekttätigkeit im Rahmen des BMI­-Programms zur Förderung der deutschen Minderheit in Russland durch die Selbstorganisation der Russlanddeutschen setzen die GIZ und der IVDK ihre Zusammenarbeit fort, jetzt schon im Bereich des Monitorings der durchgeführten Tätigkeit sowohl auf dem regionalen als auch auf dem föderalen Niveau.

Jugendring der Russlanddeutschen (JdR). Rege entwickeln sich die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen dem Jugendring der Russlanddeutschen (JdR) und dem IVDK, der die Gründung des JdR im Jahre 1997 initiierte. Auch im Sprachbereich. Der JdR ist ein Ideenentwickler vieler interessanter Projekte zur Popu­larisierung der russlanddeutschen Kultur und Sprache: Dazu zählt das seit 2010 durchgeführ­te Projekt „Deutsche ethnokulturelle Jugendgruppen“ (NEMO). Das Projekt sieht die Gründung der regionalen ethnokulturellen Jugendgruppen auf Grund der Jugendorganisationen und  -­klubs der Russlanddeutschen vor, die die kurzfristigen (eintägigen) ethnokulturellen Projekte in den Bildungseinrichtungen organisieren. Solche Gruppen handeln erfolgreich schon in zehn Städten Russlands.

Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA). Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit mit der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) steht das gesamtrussische Projekt „Lesefüchse“, das bereits seit fünf Jahren läuft. Die Jugendgruppen der Russlanddeutschen sowie Schüler an den DSD ­Schulen (Schulen, die das Deutsche Sprachdiplom anbieten) lesen und wählen während einiger Etappen das beste Buch deutscher Autoren, die moderne Jugendbücher schreiben.

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD). Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD), der als Mittlerorganisation bei der Umsetzung der deutschen Außenkulturpolitik sowie der Politik im Bereich Hochschulwesen und Wissenschaft in Deutschland auftritt, betrachtet die Förderung der deutschen Elite bei der Ausbildung und wissenschaftlichen Tätigkeit an den Universitäten und wissenschaftlichen Zentren im Ausland als eine der wichtigsten Aufgaben. Junge Vertreter der deutschen Minderheit in Russland werden durch Stipendien und zusätzliche Unterstützungsmittel gefördert. Über diese Fördermöglichkeiten informieren die DAAD ­Vertreter auf verschiedenen Kultur­ und Bildungsforen, wissenschaftlichen Konferenzen und sonstigen Veranstaltungen, die von den gesellschaftlichen Organisationen auf dem regionalen und föderalen Niveau durchgeführt werden.

Institut für deutsche Sprache (IDS). Die Kooperation basiert auf Betrachtung der deutschen Sprache aus wissenschaftlicher Sicht. Im Institut wird auch die Sprache der Deutschen aus Russland erforscht: Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der Erforschung der russlanddeutschen Dialekte. Man versucht dadurch, folgende Fragen zu beantworten: Wie ist der heutige Stand der Dialekte? und Wie sehen die Perspektiven der weiteren Entwicklung der Dialekte aus? Die Möglichkeit, direkt über das Schicksal der Muttersprache der Russlanddeutschen zu diskutieren, bieten die Zusammenkünfte der Fachleute – Deutschlehrer und Dialektforscher. Ein guter Anfang dafür war das Seminar „Sprache als Identitätsbildung“, das im Herbst 2012 in Deutschland stattfand.

Jugend­ und Studentenring der Deutschen aus Russland (JSDR). Der Jugend­ und Studentenring der Deutschen aus Russland und der Internationale Verband der deutschen Kultur haben ein gemeinsames Ziel – die Förderung der Russlanddeutschen. 2013 schlossen die beiden Organisationen ein Partnerschaftsabkommen. Das gab Anstoß für weitere neue gemeinsame Projekte für die Russlanddeutschen, die in Russland und Deutschland leben, was zur Erhaltung und Entwicklung der deutschen Sprache in Russland beiträgt. Davon zeugen z.B. gute Erfahrungen mit den Russlanddeutschen, die im Kindesalter mit den Eltern nach Deutschland übersiedelten. Junge Leute, die Russisch noch beherrschen und Deutsch schon gut sprechen, kommen in den regionalen und föderalen ethnokulturellen Sprachcamps des IVDK als Sprachassistenten zum Einsatz.

Staatliche Linguistische Universität Pjatigorsk. Neben der Staatlichen Gebietsuniversität Moskau und der Staatlichen Dostojewski­Universität Omsk zählt auch die Staatliche Linguistische Universität Pjatigorsk zu den Partnern des IVDK. Die Partnerschaft wurde 2010 abgeschlossen. Im Rahmen des Programms für ethnokulturelle Ausbildung der Russlanddeutschen und insbesondere im Bereich der Spracharbeit erweist sich als ein guter Partner die Staatliche Linguistische Universität Pjatigorsk – auf der Basis ihres Instituts für Germanistik, internationales Marketing und Innovatik. Hier können sich junge Russlanddeutsche für solche Fachrichtungen wie „Linguistik“ und „Deutschlehrer/in“ immatrikulieren. Außerdem wirkt die Hochschule bei der Organisation von Fortbildungsprojekten zur interkulturellen Kommunikation und zum Dolmetschen aktiv mit.

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