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8. Sitzung

 
8. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission
für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen
23.-25. Oktober 1996, Bonn
 
 
Die 8. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen wurde von deutscher Seite vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Herrn Dr. H. Waffeschmidt und von der russischer Seite vom Minister der Russischen Föderation für Nationalitätenangelegenheiten und föderale Beziehungen Wjatscheslaw Michailow, geleitet.
 
Auf dieser Sitzung der Kommission, so wie auf den vorigen Sitzungen, wurde festgestellt, dass die gemeinsamen Maßnahmen der deutschen und der russischen Regierungen sowie der Gebietsverwaltungen trotz unverändert schwieriger Rahmenbedingungen einen Beitrag zu einer Stabilisierung der Lage der Russlanddeutschen in ihren Siedlungsschwerpunkten geleistet haben. 
 
Außerdem haben die Teilnehmer der Sitzung der Regierungskommission festgestellt, dass die Schaffung von Wohnraum und Arbeitsplätzen und die Förderung von Kultur und Bildung in deren Siedlungsschwerpunkten an der Wolga und in Westsibirien nach wie vor vorrangige Aufgabe ist, da deutsche Übersiedlerfamilien eben diese Regionen als ständige Wohnsitze in Russland wählen.
 
Die Regierungskommission stellte fest, dass angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen die gemeinsamen beschränkten Mittel noch mehr als bisher eine Festlegung von Prioritäten erfordern. Hierbei sollen im Rahmen der Fortführung der bestehenden Programme - vor allem 1997 – in erster Linie die Projekte in Westsibirien mit den nationalen deutschen Rayons im Gebiet Omsk und in der Region Altai, die Siedlungen der Übergangswohnungen an der Wolga sowie die Modellsiedlung Strelnja (St. Petersburg) gefördert werden.
 
Beide Seiten hoben hervor, dass im Rahmen der gemeinsamen Prioritätsbildung auch weiterhin verstärkt die Finanzmittel eingesetzt würden, um die Breitenarbeit, insbesonderer die Arbeit der Gebietszentren der deutschen Kultur und der Begegnungsstätten zu verbessern und die Anzahl dieser Zentren zu vergrößern. In diesem Zusammenhang geht die Kommission davon aus, dass möglichst viele Russlanddeutsche ein Angebot zur Teilnahme an einem Sprachlehrgang erhalten können.
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