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10. Sitzung

 

Die 10. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission

für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen

(11.–12.Mai 1999, Bonn)

 

Vom 11. bis zum 12. Mai 1999 fand in der Regierungsresidenz Petersberg bei Bonn die 10. Sitzung der deutsch-russischen Regierungskommission statt. Die deutsche Delegation leitete der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen Jochen Welt. An der Spitze der russischen Delegation stand Ramasan Abdulatipow, der Minister für Nationalpolitik der RF. Die Kommission hat die Bereitschaft der Regierungen beider Länder verkündet, weiter zugunsten der Russlanddeutschen zusammenzuarbeiten, besonders im Bereich der Kultur, Ausbildung und im sozial-wirtschaftlichen Bereich.

Ramasan Abdulatipow: Die Sitzung der Kommission war erfolgreich. Jetzt ist sie vorbei, aber es bleibt die Unruhe. Ich denke, zum Beispiel, dass es keinen Sinn ergibt, das deutsche Geld für die Asphaltierung der Dorfstraßen auszugeben. Die Finanzmittel sollte man in die Kultur, das Erlernen der deutschen Sprache und in den Jugendbereich investieren.

Jochen Welt: Wir helfen den Deutschen, sich auch im politischen Sinne zu rehabilitieren. Natürlich wollen wir uns nicht in die inneren Angelegenheiten Russlands einmischen … Dem deutschen Gesetz nach haben wir kein Recht, einem Land Geld zu Verfügung zu stellen, wenn das Empfängerland es selbstständig verwaltet.

Bruno Reiter, Landrat des Deutschen Nationalrayons Asowo: Ich habe an allen Kommissionen teilgenommen und kann sie vergleichen. Ich bin im Großen und Ganzen nicht zufrieden, was die deutschen und russischen Regierungen machen. Leider folgen sie dem berüchtigten Prinzip "Zu jedem einzelnen Deutschen zu kommen" und vergessen dabei, dass es um die Erhaltung des Volkes geht.

 

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