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15. Sitzung

 
Die 15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen
(10.-11. Juni 2009, Omsk)
   
 
 
Die 15. Jubiläumssitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen fand unter der Leitung des stellvertretenden Ministers im Ministerium für Regionalentwicklung der Russischen Föderation, Maxim A. Trawnikow, und des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten in Deutschland, Dr. Christoph Bergner, statt. Auf dieser Sitzung wurde die Arbeit zu den Akzenten, die voriges Mal gesetzt wurden, fortgesetzt. Dazu gehören die angelaufenen Beratungen zur Aktualisierung des Protokolls 1992, die für Berücksichtigung neuer gesellschaftspolitischer Realien und neuer Mitarbeitsformen mit Einschluss von der Entwicklung der Partnerschaftsprojekte zwischen den gesellschaftlichen Organisationen der Russlanddeutschen in der RF und den Organisationen der Spätaussiedler, die in Deutschland ansässig sind, gebraucht wird. Die Kommission bestätigte Auswahlkriterien und -regelung für gemeinsame Projekte. Die Entscheidung über die Ausarbeitung dieser Projekte wurde in Berlin getroffen. In Zukunft soll die Anzahl der deutsch-russischen Projekte zunehmen.
 
Die Regierungskommission zog ein Fazit zur Projektrealisierung zu Gunsten der Russlanddeutschen im Jahre 2008 beiderseits und nannte die Summen, die die Regierungen Deutschlands und Russlands für die ethnokulturelle und sozial-wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Ethnie in Russland im Jahre 2009 bereitgestellt hatten. Die Kommission nahm die Information gesellschaftlicher Organisationen der Russlanddeutschen über die Resultate ihrer Tätigkeit zur Kenntnis, so wie auch ihre Pläne für das Jahr 2009. Heinrich Martens, ständiges Mitglied der Regierungskommission, der zum ersten Mal die Föderale National-Kulturelle Autonomie der Russlanddeutschen vertrat (früher war er Vertreter des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur in der Kommission), teilte der deutschen und russischen Seite die Pläne zur Gründung einer einheitlichen Vertretungsstruktur der Russlanddeutschen mit, wo auch die Vertreter der Opposition stimmberechtigt werden.
 
Die Kommission gab zu, dass die Regionalen Koordinierungsräte der Begegnungszentren, die 2007 und 2008 in der Russischen Föderation gegründet wurden, einen der wichtigsten Faktoren für die Festigung der Selbstorganisation der Russlanddeutschen darstellen. Die Kommission bestätigte die Notwendigkeit ihrer Systemteilnahme am Prozess der Realisierung von russischen und deutschen Programmen zur Unterstützung der Russlanddeutschen mit Einschluss von Verbreitung der Pilotprojekte auf andere Regionen.

 

Der 15. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission in Omsk gingen drei Treffen der dazugehörigen Arbeitsgruppe voraus.

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