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18. Sitzung

 

18. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen
(30. – 31. Mai 2012, Zerbst)


Am 30. und 31. Mai 2012 fand in Zerbst/Anhalt die 18. Sitzung der Deutsch-Russischen Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen statt.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, der Parlamentarischer Staatssekretär Dr. Christoph Bergner, würdigte im Rahmen der diesjährigen Sitzung die erfolgreiche Arbeit der Kommission in den vergangenen 20 Jahren und betonte, dass auch in Zukunft die Bundesregierung der geschichtlich bedingten besonderen Verantwortung Deutschlands für die Russlanddeutschen in ihren Herkunftsgebieten gerecht werden und diese im Rahmen des finanziell Möglichen weiterhin unterstützen wird.

Im Jahr 2011 stellte die deutsche Bundesregierung rund 9,118 Mio. Euro und die russische Regierung 217 Mio. Rubel für Hilfsmaßnahmen zugunsten der in der Russischen Föderation lebenden Russlanddeutschen zur Verfügung. Für 2012 sind von deutscher Seite Unterstützungsleistungen in Höhe von ca. 8,742 Mio. Euro und von russischer Seite in Höhe von rund 206 Mio. Rubel vorgesehen.

Maßgebliches Ziel der deutschen Förderpolitik ist auch weiterhin die Unterstützung bei der Erhaltung und Weiterentwicklung der kulturellen Identität der deutschen Minderheit in der Russischen Föderation. In diesem Sinne liegen die Schwerpunkte der Hilfen der deutschen Bundesregierung in der Unterstützung der vielfältigen, insbesondere kulturellen Aktivitäten der russlanddeutschen Begegnungsstätten, der Stärkung der Jugendarbeit, der gezielten Herausbildung von Fach- und Führungskräften unter den Russlanddeutschen und insbesondere die Förderung des Gebrauchs der deutschen Sprache als unverzichtbarer Bestandteil der russlanddeutschen Identität.

Große Bedeutung haben auch die länderübergreifenden Partnerschaften zwischen den Organisationen der Russlanddeutschen in Russland und der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland in der Bundesrepublik Deutschland. So wurden zwischenzeitlich 25 Kooperationsabkommen geschlossen und eine Vielzahl von bilateralen Partnerschaftsprojekten durchgeführt, die eine völkerverbindende Brücke zwischen den Zivilgesellschaften Deutschlands und Russlands darstellen.

Dr. Bergner würdigte im Rahmen der diesjährigen Sitzung die seit 20 Jahren in diesem Bereich bestehende enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der deutschen und der russischen Regierung, auch wenn nicht immer Übereinstimmung in allen Fragen erzielt werden konnte. Er verband seinen Dank mit der Hoffnung, dass diese Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren im Interesse der gemeinsamen Verantwortung für die Russlanddeutschen Bestand haben werde.

Quelle: www.bmi.bund.de

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