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Deutsch-Russische Regierungskommission

 
Главная Deutsch-Russische Regierungskommission

Die Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen tagt seit 1992 mit der Teilnahme der repräsentativen Vertreter der Russlanddeutschen und ist das wichtigste Instrument bei der Maßnahmenregelung beider Länder, deren Ziel die Wiedergeburt und Entwicklung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lage der deutschen Minderheit in Russland ist.

Die Deutsch-Russische Regierungskommission für die Angelegenheiten der Russlanddeutschen wurde auf Beschluss der Regierungen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland auf Grundlage von Artikel 12 der Gemeinsamen Erklärung des Bundeskanzlers Helmut Kohl und des Präsidenten der Russischen Föderation Boris Jelzin vom 21. November 1991 sowie vom Protokoll über die Zusammenarbeit zur stufenweisen Wiederherstellung der Staatlichkeit der Russlanddeutschen von 1992 gegründet.

Der Gründung der Kommission gingen deutsch-russische Verhandlungen im September 1991 voran, bei denen es zu einem Abkommen über die Notwendigkeit der Zusammenarbeit auf der Regierungsebene, über die Heranziehung von Verwaltungen der Herkunftsregionen der Russlanddeutschen sowie von Vertretern der Russlanddeutschen zu dieser Zusammenarbeit kam. Dies sollte einen Beitrag zur Lösung der Probleme der Russlanddeutschen leisten, die von der Organisation „Wiedergeburt“ formuliert worden waren.

Die erste Sitzung der Regierungskommission fand am 21.–23. April 1992 in Bonn statt.

Im Laufe von 16 Jahren änderte die Kommission mehrmals ihre Prioritäten:

  • Die Anfangsstufe ihrer Tätigkeit (1992) zeichnete sich durch die Aktivität auf politischer Ebene und die Realisierung von Wirtschaftsprojekten aus.
  • 1993–1994 wurde ihr Orientierungspunkt die Unterstützung der deutschen Nationalrayons.
  • Seit 1996 widmen beide Länder ihre Aufmerksamkeit verstärkt der Erhaltung der sprachlichen Identität und kulturellen Eigenart der ethnischen Deutschen.
  • Auf der Tagesordnung von zwei Sitzungen der Kommission am Anfang des 21. Jahrhunderts stand die Frage des Vermögenseigentums, das aus den Bundesmitteln in Russland geschaffen wurde.
  • In der 13. Sitzung 2007 wurden neue Prioritäten der Arbeit zugunsten der Russlanddeutschen festgelegt: Spracharbeit für Kinder und Jugendliche, Jugendarbeit, Unterstützung der Begegnungszentren, Entwicklung der Partnerschaften zwischen den russlanddeutschen Begegnungszentren und den ­Organisationen der Spätaussiedler in Deutschland, Realisierung der Gemeinschaftsprojekte zum Wohle der Russlanddeutschen.
  • Die 14. Sitzung 2008 war ein Wendepunkt: Im Vergleich zu den vorigen Sitzungen wurden neue Perspektiven in der Tätigkeit der Kommission genannt und beide Seiten haben sich verständigt, dass das Protokoll „Über die Zusammenarbeit der Regierungen der RF und der BRD zwecks des stufenweise Wiederaufbaus der Staatlichkeit der Russlanddeutschen“, auf der Grundlage dessen die Kommission seit 1992 tagt, die Aktualisierung benötigt.
 

 

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