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Selbstorganisation

 

Selbstorganisation des Netzwerkes der BZ im Rahmen des Pilotprojekts

Dank der Tatsache, dass der Verbesserung und Entwicklung der Selbstorganisation der Russlanddeutschen im Laufe des gesamten Zeitraums des Pilotprojekts eine große Beachtung geschenkt wurde, erlaubte es, folgende wesentliche Ergebnisse zu erzielen:

1. Die Tätigkeit der RKR der BZ intensivierte sich, es wurden demokratische Grundsätze ihrer Wechselbeziehungen erarbeitet, die Interaktion und Selbstverwaltung im System BZ – RKR der BZ – IVDK / JdR zeigten ihre Beständigkeit.

2. Es erweiterte sich die konstruktive Zusammenarbeit der Begegnungszentren mit den Staatsorganen und mit der lokalen Selbstverwaltung, die BZ nehmen einen aktiven Anteil an der Umsetzung des Föderalen Zielprogramms für die Russlanddeutschen. Ausgehend von den Angaben der Meinungsumfrage und der analytischen Berichte der Fördermittelempfänger kann mit Zuversicht festgestellt werden, dass die geförderten Projekte – lokale und insbesondere regionale und zwischenregionale Projekte – einen  wesentlichen Beitrag zur Steigerung des Ansehens russlanddeutscher Organisationen in der lokalen Community dienten.

3. Es verbesserte sich die Planung der Tätigkeit der BZ, die Richtungen der Programmtätigkeit werden gemeinsam und auf demokratischer Grundlage festgelegt, der objektive Charakter bei der Abwicklung des Wettbewerbs nahm zu. In den früheren Jahren betrachteten sich die BZ gegenseitig als Konkurrenten, in diesem Jahr konnte eindeutig behauptet werden, dass sich in dieser Situation ein Wandel eingetreten ist und die BZ zur Einsicht kamen, dass sie bei der Organisation regionaler und überregionaler Projekte, in die mehrere BZ als Partner involviert sind, bessere Chancen haben. Ferner haben die gemeinsamen und regelmäßigen Sitzungen der RKR geholfen, die Leiter der BZ näher zu bringen und sie in Mitstreiter in einer gemeinsamen Sache zu verwandeln. Das Pilotprojekt förderte den Zusammenschluss der BZ der Uralregion und Zentralrusslands. Besonders deutlich trat es beim 7. Forum zutage, das vom IVDK durchgeführt wurde. Die Vertreter der BZ der Pilotregion traten unter allen anderen Teilnehmern als ein geschlossenes Team auf. Die  Leiter der BZ waren besser über die Nöte anderer BZ informiert, das Niveau des Erfahrungsaustausches und die Zahl der gemeinsamen Projekte sind  ebenfalls gestiegen.

4. Es wird eine ständige Meinungsumfrage der Aktivitäten der BZ und  der von diesen durchgeführten Maßnahmen durchgeführt, es läuft ein Erfahrungsaustausch über die Arbeit und Projektabwicklung, die Unterstützung der BZ erfolgt auf der Basis objektiver Kriterien.

5. Für die Organisation der Tätigkeit der BZ wurden klare und deutliche Normative erarbeitet.

6. Das Niveau der Selbstorganisation und Selbstverwaltung der Russlanddeutschen in der Projektregion ist wesentlich gestiegen. Die Beschlussfassung erfolgte  durch demokratische Abstimmung (als Direkt- oder interaktive Abstimmung). Im Laufe des Jahres der Projektabwicklung wurden insgesamt 2 Sitzungen der RKR Zentralrusslands und der Uralregion; 5 Sitzungen der Vorsitzenden der RKR Zentralrusslands und der Uralregion; 2 Sitzungen der RKR der BZ der Uralregion; 1 Sitzung der RKR der BZ Zentralrusslands und 2 Interaktive Abstimmungen der Mitglieder der RKR der BZ Zentralrusslands  abgehalten.

Die Aktivitäten der RKR verliefen ohne Teilnahme der Führung der Föderalen NKA, jedoch mit aktiver Mitwirkung regionaler und lokaler Autonomien. Und trotz der Tatsache, dass viele Leiter über keine bzw. ungenügende Erfahrungen  demokratischer Tätigkeit verfügen, ist das Aufkommen positiver Änderungen auch daraus ersichtlich, dass die Betreuung der organisatorischen Tätigkeit der RKR seitens des IVDK bereits in der zweiten Jahreshälfte gegenüber dem vorigen Niveau gesunken ist. Letzte Sitzungen der RKR verliefen schon ganz selbständig, ohne Vertreter des IVDK. Dies zeugt davon, dass die BZ der Pilotregion selbständiges Arbeiten auf demokratischer Grundlage gelernt haben. Und während die Mitglieder der RKR früher auf leitende Anweisungen von „oben“ warteten, sehen sie jetzt ein, dass die Beschlussfassung und auch die Verantwortlichkeit dafür ihnen selbst obliegen.

Die Grundlage für die Tätigkeit der RKR wurde bereits in den früheren Jahren vorbereitet (bereits 2006-2007 nahm bei der ANO „Breitenarbeit“ der Gesellschaftliche Beirat der Fördermittelempfänger seine beratende Tätigkeit  auf), jedoch sind die RKR erst im Laufe von 2008 während der Abwicklung des Pilotprojekts zur Einsicht über die Ausmaße ihrer Kompetenz und ihre Verantwortlichkeit  für die in den Regionen vor sich gehende Tätigkeit im Interesse der Russlanddeutschen gekommen.

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