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AF 7 „Sozialarbeit“

 

Arbeitsfeld 7 „Humanitäre und soziale Hilfe“

Der Arbeit in dieser Tätigkeitsrichtung wird eine besondere Beachtung geschenkt, denn viele Russlanddeutsche im Rentenalter, die die Trudarmee und stalinistischen Lager durchmachen mussten, medizinische und oftmals auch humanitäre Hilfe benötigen. Ein weiteres ernsthaftes Problem bildet die Einsamkeit dieser Menschen. Dabei bildet die ältere Generation der Russlanddeutschen, die ihre nationale Identität, ihre Kultur, Sprache und Traditionen über alle Leiden und Strapazen ihres Lebens hinweg pflegte, eine unschätzbare Quelle für die Wiedergeburt des nationalen Selbstbewusstseins und Vermittlung der Werte der nationalen Kultur an die Jüngeren. Darüber hinaus ist es wichtig zu erkennen, dass die Unterstützung von Trudarmisten und Repressierten eine moralische Verpflichtung und Verantwortung der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen darstellt.

Im Rahmen des Arbeitsfeldes AF 7 „Humanitäre und soziale Hilfe“ werden Maßnahmen gefördert,  die gerichtet sind auf: 

  • Gesundheitspflege für Trudarmisten und russlanddeutsche Senioren, die in den Jahren der Repressalien schwer leiden mussten;
  • Steigerung der sozialen Kompetenz russlanddeutscher Senioren;
  • medizinische Einzelhilfsmaßnahmen für minderbemittelte Russlanddeutsche in schwieriger Lebenssituation.
Praktizierte Formen der Projekte sind: „Treffen von Generationen“, Sanatoriums- und Kuraufenthalte, Kultur- und Bildungsmaßnahmen, Hilfeleistung bei medizinischen Maßnahmen.


Die humanitäre und soziale Hilfeleistung setzt die Finanzierung der Sanatoriums-Behandlung für Trudarmisten, die stalinistische Arbeitslager überlebten. Im Sonderfall ist die Hilfeleistung an einzelne Personen wie beispielsweise die Bezahlung medizinischer Operationen oder in sonstigen Situationen vorgesehen, bei denen besondere Unterstützung oder finanzielle Hilfe benötigt wird. So wurde durch gemeinsame Bemühungen des IVDK und der ANO „Breitenarbeit“ die medizinische Behandlung des Leiters des BZ Solikamsk und namhaften öffentlichen Funktionärs der russlanddeutschen Bewegung Edwin Grieb gefördert.

Materielle Hilfe wurde dem Vorsitzenden der Regionalen gesellschaftlichen Organisation „Zentrum der deutschen Kultur“ „Phönix“ von Tarussa A. Kaplauch geleistet, das bereits seit zwei Jahren so gut wie nicht funktioniert, weil sein Leiter aus einer Reihe objektiver Gründe (wegen langwieriger Krankheit von A. Kaplauch selbst und seiner Ehefrau E. Uglowaja) nicht in der Lage ist, der öffentlichen Arbeit genügend Zeit und Kraft zu widmen. Dabei hoffen wir, dass 2009 eine Besserung sowohl im  Gesundheitszustand des Leiters des BZ, als auch in der Situation des BZ selbst eintritt.

Ferner wurde die bekannte Künstlerin Inessa Harwardt (durch Finanzierung einer Operation) unterstützt.

Im Arbeitsfeld AF7

„Humanitäre und soziale Hilfe“ finanzierte Projekte

Pos. Nr. Zuschussempfänger Zahl der Punkte Bezeichnung des Projekts Gesamtwert des Vertrages AF7
1 Informations- und Bildungszentrum der Russlanddeutschen der Republik Komi, Syktywkar 208 Zur Harmonie von Erfahrung und Jugend 250 000
2 Gesellschaftliche Organisation Zentrum der deutschen Kultur „Hoffnung“, Uslowaja 174 Gesundheitspflege der Trudarmisten 250 000
3 Autonome nichtkommerzielle Organisation „Deutsch-russisches Haus“, Nischnij Tagil 

Regionale gesellschaftliche Organisation des Gebiets Swerdlowsk, Kultur- und Aufklärungszentrum Nishnij Tagil

155 Gesundungsmaßnahmen für russlanddeutsche Senioren der Uralregion

Projekt ausgetauscht gegen „Helfende Hand“

220 000
4 Gesellschaftliche Organisation der Russlanddeutschen „Wiedergeburt“, Solikamsk außerhalb des Wettbewerbs Gesundheitspflege für die Veteranen der gesellschaftlichen Bewegung der Russlanddeutschen der Projektregion von 2008 250 000
5 Gesellschaftliche Organisation Zentrum der deutschen Kultur von Smolensk außerhalb des Wettbewerbs Unterstützung der Künstlerin Inessa Garwart (Finanzierung einer Operation) 20 000
  Gesamt im Arbeitsfeld  AF7   990 000


Im vorgesehenen Terminplan der Finanzierung im Arbeitsfeld „Humanitäre und soziale Hilfe“ gab es Änderungen, verursacht durch Fördermittelempfänger „Autonome nichtkommerzielle Organisation  „Deutsch-Russisches Haus“, Nischnij Tagil. Das Projekt dieser Organisation „Gesundungsmaßnahme für russlanddeutsche Senioren der Uralregion“ wurde beim Wettbewerb der Projekte gebilligt, konnte aber wegen Verzug in der Ablieferung der Berichterstattung über das vorherige Projekt nicht finanziert werden.

Auf Beschluss des RKR wurde der für das oben erwähnte Projekt bereitgestellte Betrag der Regionalen gesellschaftlichen Organisation des Gebiets Swerdlowsk „Kultur- und Aufklärungszentrum“, Nischnij Tagil zur Umsetzung des sozialen Projektes „Helfende Hand“  übergeben, das auch beimFördermittel -Wettbewerb teilnahm und 105 Punkte erreichte.

Als Ergebnis im Arbeitsfeld 7 „Humanitäre und soziale Hilfe“ wurde viele Russlanddeutsche im Rentenalter unterstützt. Sie haben humanitäre und soziale Hilfe bekommen und es wurden die Maßnahmen organisiert, in denen  Russlanddeutsche sich unterhalten und auch medizinische Hilfe bekommen konnten. Es wurde auch personale Hilfe den besonders bedürftigen Russlanddeutschen erwiesen, die einen besonderen Beitrag zur Wiedergeburt und Entwicklung der russlanddeutschen Kultur geleistet haben.

 

Siehe auch:

 

 

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