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Internes Monitoring

 

Pilotprojekt 2009: Internes Monitoring und Beratung der Projektarbeit der BZ

Zwecks Steigerung der Effizienz bei der Umsetzung des Pilotprojekts ist das Monitoring der Projektarbeit seitens des IVDK und der ÜKR, zeitnahe Informierung und Beratung der BZ von großer Wichtigkeit.

Im Rahmen der Koordinierung der Projektarbeit wurden vom Koordinator des Pilotprojekts folgende Dienstreisen unternommen:
 

  1. Juli 2009: Dienstreise nach Tula, wo das überregionale Projekt „Sprachlager „Freundschaft“ abgewickelt wurde. Das Projekt wurde von der deutschen national-kulturellen Autonomie des Gebiets Tula realisiert (Leiter A.I. Grinenwald). Die Teilnehmer des Lagers hatten die Möglichkeit, die Erholung mit dem Sprachunterricht und vielseitiger kreativer Betätigung zu verbinden. Die Ergebnisse der Dienstreise wurden in einem Bericht zusammengefasst.
  2. August 2009: Dienstreise nach Lysjwa, Region Perm, wo das regionale Lager – Akademie  „Blümchen” stattfand. Das Projekt wurde vom regionalen Jugendzentrum der Kama-Region „Zauberwelt“ realisiert, Leiterin: T.A. Klementjewa. Das Lager wurde anhand eines gut ausgearbeiteten Programms geführt, die Kinder aus vielen russlanddeutschen Familien hatten die Möglichkeit, sich in informeller Atmosphäre die Kultur ihrer Vorfahren anzueignen. Die Ergebnisse der Dienstreise wurden in einem Bericht zusammengefasst.
  3. Gemeinsam mit der Vorsitzenden des ÜKR Zentralrussland N.I. Dempke wurde das überregionale Projekt „Ein Herz auf der Hand“ besucht, durchgeführt von der regionalen öffentlichen Organisation Wohlfahrtsorganisation „Vereinigung der Deutschen des Gebiets Jaroslawl“, Projektleiter: M.A. Schmidt. Die Zielgruppe des Projekts bildeten russlanddeutsche Trudarmisten und Repressierte. Das Projekt wurde im Standort des Gerontologie-Zentrums der Stadt Jaroslawl abgewickelt. Am Projekt nahm das Duo Michel aus Rubzowsk teil, dem der Zusammenschluss des Teilnehmerteams zu verdanken ist, es wurde eine emotionsgeladene und kreative Atmosphäre geschaffen. Die Teilnehmer des Projekts erhielten soziale, medizinische und emotionale Unterstützung. Die Ergebnisse der Dienstreise wurden in einem Bericht zusammengefasst.
  4. Bei der Prüfung analytischer Berichte über die Sprachkurse und Zirkel des Zentrums für deutsch-russische Kulturbeziehungen der Staatlichen Linguistischen Dobrolubow-Universität Nischnij Nowgorod wurden im April-Mai 2009 von der Koordinatorin des Pilotprojekts I.A. Heine und im Laufe einer von der Vorsitzenden des ÜKR N.I. Dempke und der Koordinatorin des Pilotprojekts N.W. Timofeewa im Juli-August durchgeführten Stichprobenprüfung der Projektarbeit im Arbeitsfeld AF 3 „Spracharbeit“ widersprüchliche Angaben festgestellt, die Zweifel an der Durchführung der Sprachkurse und -zirkel in Nischnij Nowgorod im 1. Halbjahr 2009 aufkommen ließen.

    Für die Klärung der Unstimmigkeiten wurde eine Konfliktkommission gebildet, bestehend aus der Vorsitzenden des ÜKR N.I. Dempke, der Koordinatorin des Pilotprojekts N.W. Timofeewa und der Vertreterin der Partnerorganisation „ANO „Breitenarbeit“ M.S. Moisseitschewa.

    Bei der Prüfung am 15.09.2009 der Projektarbeit des Zentrums für deutsch-russische Kul-turbeziehungen der Staatlichen Linguistischen Dobrolubow-Universität Nischnij Nowgorod als Zuschussnehmer im Arbeitsfeld AF 3 „Spracharbeit“ ergab sich keine Möglichkeit, eine volle Vorstellung über die Arbeit des Zentrums als Zuschussnehmer zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wurden von der Konfliktkommission die für die Prüfung der Angelegenheit erforderlichen Dokumente eingefordert, die trotz mündlicher Zusagen immer noch nicht vorliegen.

    Vor diesem Hintergrund wurde auf der Sitzung des ÜKR Zentralrusslands am 06.11.2009 in Tula beschlossen, das Vertragsverhältnis mit dem Zentrum für deutsch-russische Kulturbeziehungen der Staatlichen Linguistischen Dobrolubow-Universität Nischnij Nowgorod bis zum Abschluss der Arbeit der Konfliktkommission einzustellen.
  5. Am 20.-21.11.2009 wurde von der Koordinatorin des Pilotprojekts N.W. Timofeewa und dem Vorsitzenden des ÜKR der Uralregion O.F. Strahler eine Dienstreise zur regionalen öffentlichen Organisation „Kultur- und Aufklärungszentrum der Deutschen“ von Nischnij Tagil, Vorsitzender W.G. Dell, vorgenommen.
    Ziel der Dienstreise:

    1. Klärung des Antrags von W.G. Dell über dringende Nothilfe für die Bezahlung von Schulden für Bewachungs- und Kommunalleistungen und die Renovierung des Gebäudes der regionalen öffentlichen Organisation „Kultur- und Aufklärungszentrum der Deutschen“;

    2. Termine mit den Mitgliedern des Rates und Mitarbeitern der Organisation;

    3. Termine mit Lehrern und Teilnehmern der Kurse und Zirkel.

    Über Zeit und Datum der Termine wurde der Leiter der Organisation W. Dell im Voraus, am 17.11.2009, informiert. Die Termine wurden für den 20.11.2009 vereinbart. Auf seinen Vorschlag hin wurden sie auf den 21.11.2009 verlegt. Am vereinbarten Tag fanden weder die Treffen mit den Mitgliedern des Rates und den Mitarbeitern, noch die mit den Lehrern und Teilnehmern der Kurse und Zirkel vereinbarten Termine statt.

    Abschließend wurde ein Darstellungsbericht an den Vorsitzenden des IVDK H. Martens verfasst und die Partnerorganisation ANO „Breitenarbeit“ über die Angelegenheit informiert. Im Laufe der Prüfung wurden finanzielle Missstände seitens des Leiters der Organisation W. Dell festgestellt. Es wurden zahlreiche Fälle der Zahlungsverzüge bei der Bezahlung eines Teils der Lehrer aufgedeckt. Vom anderen Teil der Lehrer liegen die Eingaben vor, dass ihre Arbeit überhaupt nicht bezahlt wurde. Die Vorlage finanzieller Dokumente und Belege und einer schriftlichen Erklärung wurde von W. Dell verweigert.

    Daraufhin wurde auf der Sitzung des ÜKR der Uralregion am 15.01.2010 beschlossen:

    1. die Finanzierung der Maßnahmen, Kurse und Zirkel des „Kultur- und Aufklärungszentrums der Deutschen“ von Nischnij Tagil seit dem 01.01.2010 bis zur Klärung der Angelegenheit einzustellen;
    2. vom Leiter des Koordinierungsrates der BZ der RD des Gebiets Swerdlowsk D. Kritschker bis zum 27.01.2010 Vorschläge über die Übertragung der Sprachkurse und -zirkel an andere Zentren des Gebiets Swerdlowsk einzufordern, die ihre Weiterführung für Russlanddeutsche sicherstellen.

    Im Laufe der Dienstreisen wurde eine Reihe allgemeiner Probleme festgestellt, mit denen die BZ vor Ort konfrontiert werden, und folgende Lösungswege vorgeschlagen:

    Probleme

    Lösungswege

    1. Miete der Räumlichkeiten

    1. Aufnahme von Verhandlungen mit lokalen Behörden über die Vermietung von Räumlichkeiten auf kostenfreier Basis, Einladung der Vertreter des IVDK zur Teilnahme an solchen Terminen;

    2. Steigerung des Ansehens der Organisation in der lokalen Community durch die Durchführung sozial relevanter Maßnahmen;

    3. Aktivere Selbstdarstellung in lokalen Medien, Nutzung der durchgeführten Maßnahmen als Anlass für Medienschaltungen.

    2. Generationswechsel. Reibereien zwischen „erwachsenen“ und Jugendorganisationen. Fehlendes Interesse der Jugendlichen an Mitarbeit wegen bescheidener Vergütung

    1. aktiveres Engagement bei der Herausbildung der Avantgarde russlanddeutscher Jugendlicher

    2. Motivierung besonders engagierter Teilnehmer der Jugendbewegung

    3. ungenügende Präsenz der sprachlichen Komponente bei den Projekten

    1. Den Jugendlichen ist nicht nur der landeskundliche Stoff über heutiges Deutschland, sondern auch der über die Geschichte und Kultur der Russlanddeutschen anzubieten;

    2. Aktivere Nutzung der deutschen Sprache in Arbeitssituationen bei der Projektabwicklung

    4. Zielgruppe der Projekte: Ungenügende Einbeziehung der Deutschstämmigen in die Maßnahmen

    1. Aktivere Arbeit an der Einbeziehung der Russlanddeutschen und ihrer Angehörigen in die Projekte

    2. Es ist anzustreben, dass der Anteil der Deutschstämmigen unter den Teilnehmern der Projekte mehr als 60%-70% ausmacht.

    5. Fehlen der Mittel für laufende Tätigkeit der BZ. Geringe Vergütung der Buchhalter und Leiter der BZ, Lehrer der Sprachkurse

    1. Bei den ÜKR soll das Thema einer Anfrage an das deutsche BMI bzgl. der Basis-Unterstützung der BZ 2010 und in den Folgejahren sowie über die Steigerung der bereitzustellenden Fördermittel für den Posten „Gehälter“ angesprochen werden.

Siehe auch:

 

 

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